Das Abitur-Dilemma: Zwischen Humboldt und Handwerk (Folge 2)

Shownotes

In dieser Folge werfe ich einen Blick hinter die Fassade des deutschen Bildungssystems und frage: Warum gilt das Gymnasium noch immer als Königsweg – und was passiert, wenn man sich für eine Ausbildung entscheidet? Ich spreche mit Lehrern, Schülerinnen und Bildungsexpertinnen über stille Hierarchien, den Einfluss von Humboldt und die gesellschaftlichen Erwartungen, die auf jungen Menschen lasten. Persönliche Geschichten zeigen, wie schwer die Entscheidung nach dem Abitur fallen kann – und warum es keine falschen Wege gibt. Begleite mich nach Augsburg, wo klassische Bildungsideale auf moderne Lebensrealitäten treffen und individuelle Zukunftswege entstehen.


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00:00:01: Teil dieser

00:00:01: Antworten würde die Bevölkerung

00:00:02: verursachen.

00:00:03: Die Menschen setzen in Krisenzeiten

00:00:04: völlig zu recht großes Vertrauen gegen die Politik, dass nicht durch das Vielverhalten

00:00:10: einzelner zerstört werden

00:00:17: muss.".

00:00:21: Das ist ein tiefer schwarzer dunkler Sumpf und der muss jetzt endlich offen sein!

00:00:27: Willkommen zurück bei Kontext Silux.

00:00:29: Ich bin Kathrin Engler, Freie Journalistin und in diesem Podcast beleucht ich Geschichten die hinter den alltäglichen Schlagzeilen untergehen.

00:00:37: Wir sind heute in Augsburg.

00:00:39: Inmitten der Klosterlandschaft steht das Gymnasium bei Sankt Stefan.

00:00:44: Dem dran ist sogar noch eine echte Benektinerabteil.

00:00:47: Das humanistische Gymnasium wurde von König Ludwig I. gegründet und war von Anfang an ein staatliches Gymnasiums.

00:00:57: Und das ist es bis heute!

00:00:58: Für viele ist so eine Schule, eine klassische Einbahnstraße zum Studium – aber der Weg nach dem Abitur ist längst nicht mehr so eindeutig.

00:01:06: Hier treffen Latein- und Altkriegisch auf die moderne Berufswelt.

00:01:15: In der Recherche geht es um das, worüber eigentlich selten gesprochen wird.

00:01:19: Um die stille Abwertung von Ausbildung in Deutschland.

00:01:22: Ich habe keine Antworten für euch aber Kontext!

00:01:49: vor fünfzig Jahren mit einem Abitur einfach generell studiert haben und durch verschiedene bildungspolitische Formen der letzten Jahrzehnte grundsätzlich jetzt mehr Menschen in einer allgemeinen Hochschulreife erlangen, aber nicht alle diese Menschen sich dazu entscheiden an Studium zu beginnen bzw.

00:02:05: vielleicht auch dazu entscheiden vorerst kein Studium zum Beginn.

00:02:09: Und ich finde das ist ja das Schöne dass man diese breite Allgemeinbildung am Gymnasium mitnehmen kann um dann zu schauen was mache ich aus meinem Leben?

00:02:17: Es ist tatsächlich so, dass heute mehr als vierzig Prozent der Schüler nach der Grundschule das Gymnasium besuchen.

00:02:27: In einigen Bundesländern ist so das Gymnasium die beliebteste Schulform

00:02:32: geworden.

00:02:33: Außerdem stimmt es auch, dass die Zahl derer, die eine allgemeine Fachhochschulreife – also ein Abitur oder eine Fachhochschulreiffe – sich verdreifacht hat seit neunzentzebzig.

00:02:46: Es sind also anteilig mehr Schüler auf den Gymnasien.

00:02:50: Aber es bleibt die Frage, wozu noch Latein oder Altgrieche schon terrichten?

00:02:55: Matthias Ferber, Lehrer für Theater und alte Sprachen erklärt das Bildung gerade dann wertvoll ist wenn sie nicht sofort nützig erscheint.

00:03:05: In der guten Schule erklärt nie was nützlich ist sondern erklärt eigentlich immer was packend ist, was Spaß macht, was mitreisend ist Was uns bemührt was wir alle gemeinsam jetzt immer den Punkt drücken wollen.

00:03:20: Unsere Formel heißt immer Bildung ist ein sozialer Vorgang, kein technischer oder wirtschaftlicher

00:03:27: Vorgangen.".

00:03:28: Auch der Schulleiter sieht gerade bei alten Sprachen großes Reflexionspotenzial.

00:03:34: Das gerade im Fach Altgrieche, wo man den verschiedenen Philosophenschulen begegnet und wo man Problemstellungen begegnete die vor zwei, dreitausend Jahren aktuell waren und unter dieser Folie, dieses Abstandes diskutiert werden.

00:03:50: Und hintenraus stellt man fest, ob.

00:03:52: wir eigentlich haben heute genau dasselbe Problemen und können dann vor dieser Folio von vor zweitausend Jahren auch eine Handlung Entfehlung vielleicht mitnehmen, was wir heute damit machen.

00:04:04: Und dasselb leistet eigentlich auch dieser Lateinland, wenn man Indirektüre unterwegs ist.

00:04:10: Auch heute noch ist es lesenswert sich mit CESA auseinanderzusetzen und mit Zitzer wo auseinander zu setzen.

00:04:18: Für sie steht aber so eine Sprache zu lernen, auch nicht im Gegensatz dazu sich handwerklich weiterzubilden.

00:04:25: Und jetzt bin ich umschneiden in die danken Amd, der mir immer wichtig ist.

00:04:28: Den hat Wilhelm von Humboldt-Schau in dem sogenannten Königsberg ein Bildungsplan gesagt.

00:04:35: Es ist kein Fehler hat er gesagt wenn ein Tischler griechisch kann.

00:04:39: es ist umgekehrt kein Fehler wenn ein Gelehrter einen Tisch bauen kann Und diesen Gedanken fühlen die ganz sensationell.

00:04:47: Er wird immer noch halb zitiert, alle sollten kritisch werden.

00:04:51: Das stimmt nicht!

00:04:52: Alle sollten ihren Möglichkeiten und Talenten und Bedürfnissen gemäß sich betätigen.

00:05:00: Das ist wirklich ein toller Gedanke – und wenn unsere Ressourcen im Bildungssystem unendlich wären, dann könnten wir uns alle individuell in alle Richtungen weiterentwickeln….

00:05:11: das ist leider nicht der Fall.

00:05:12: Das Humboldt angesprochen worden ist, ist auf jeden Fall kein Wunder.

00:05:16: Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand von Humbold war ein preußischer Gelehrter und es vor allem als Bildungsreformer bekannt.

00:05:26: Für ihn war Bildung ein Selbstzweck.

00:05:29: Sie soll den ganzen Menschen Formen seine Kräfte entfalten und Mündigkeit fördern.

00:05:34: Damit stellte Allgemeinbildung im Gegensatz zur Berufsausbildung, die dann nur eben später zu fachlichen Spezialisierungen gedacht ist.

00:05:43: Dieses Bildungsideal geht immer noch als Vorbild für viele Universitäten und Gymnasien in Deutschland vor allem eben humanistische Gymnasie.

00:05:54: Der Mensch wird in den Vordergrund gestellt – und das hört sich hier auch sehr versöhnlich an!

00:05:59: – der Tischle und der Gelernte entwickeln sich jeweils individuell weiter.

00:06:06: Doch die Erziehungswissenschaftlerin Prof.

00:06:08: Dr.

00:06:09: Ingrid Miete, die wir schon in der ersten Folge gehört haben, liest den gleichen Text von Humboldt ganz anders.

00:06:24: Also er macht eine Hierarchie zwischen allgemeiner und beruflicher Bildung auf.

00:06:27: Und die Allgemeinebildung, das ist eine Bildung um ihrer Selbstwillen also wo man sich selber höher bildet, wo man eine Gottebenbildlichkeit erreicht.

00:06:38: Man lernt nicht nur Lateinser, aber man wird darüber auch ein besserer Mensch.

00:06:42: Und diese berufliche Ausbildung, die ist für ihn so ein Nebenschauplatz.

00:06:46: Also wenn man eine gute allgemeine Bildung hat dann lernt man so einen Beruf auch nebenbei und ganz kurz nochmal.

00:06:52: Diese Perspektive von Humboldt ist auch kein Wunder, wenn man seinen damaligen Lebensweg

00:06:57: anschaut!

00:06:59: Der saß in seinem Schloss in Tegel und musste sein Lebtag nicht arbeiten, um davon zu leben weil er genügend Geld hatte.

00:07:06: Und dann kann ich auch eine Bildungskonzeption entwickeln, wo ich halt kein Geld verdienen muss sondern nur um meiner Selbstwillen in Ruhe vor der Universität vor mich hin studiere.

00:07:16: Es ist ein total artlich bildungsbürgerlicher Arroganz dieses Bildungsideal was er entwickelt hat.

00:07:24: Und damit geht in Deutschland halt einher, dass wir diese ganz starke Hierarchie haben zwischen Berufsausbildung und guter Bildung.

00:07:33: Echter Bildung!

00:07:34: Berufsaussbildung ist mit den Humboldts keine Bildung sondern nur eine Ausbildung.

00:07:38: Und Ausbildung dient nicht der Entwicklung des Menschen, sondern das ist so eine niedere Dinge mit denen man sich da beschäftigt.

00:07:45: Da verdient man halt Geld mit und baut ein Stuhl.

00:07:48: aber dass es nicht so wertvoll wirklich wertvoll ist die zweckfreie Bildung also Bildung um ihrer selbst willen und auf die Idee, dass man über eine Berufsausbildung auch sich als Mensch weiter entwickelt Das ist ein Gedanke auf den Kunden Humboldt.

00:08:01: Jetzt könnte ich eigentlich sagen,

00:08:02: Feierabend!

00:08:04: Die Recherche ist beendet.

00:08:05: Ich habe meine Antwort auf meine Frage gefunden.

00:08:08: Humboldt ist dafür verantwortlich das Ausbildung in Deutschland so abgewertet worden ist?

00:08:15: Aber naja... seit seinem Tod, achtzehntandtfünfunddreißig sind doch einige Jahre vergangen und es hat sich einiges geändert.

00:08:24: Doch merkt man diesen historischen Hintergrund gerade in der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Schulformen Gerade dem Gymnasium.

00:08:33: Unseren deutschen Gymnasiums hängt halt immer noch dieser heiligen Schein an von zweckfrei und besonders wertvolle Bildung, und deshalb wollen vor allem die bildungsbürgerlichen Eltern ihre Kinder selbstverständlich in ein ordentliches Gymnasiam geben und nicht in so eine Gesamthochschule.

00:08:48: Und andere soziale Schichten versuchen das natürlich zu imitieren und ihren Kindern auch die besten Chancen einzuräumen und sind dann auch der Meinung dass sie aufs Gymnasia müssen.

00:08:58: Wie man raushören kann, ist Professor Miethe dem Gymnasium und dem Schulsystem allgemein gegenüber eher kritisch eingestellt.

00:09:07: Das Gymnasium ist ja nur eine Möglichkeit, Hochschulzugang zu erreichen.

00:09:11: Und das Gymnasiums ist die Heilige Kuh der Deutschen oder die Heiligekuh des deutschen Bildungsbürgertums in dem so getan wird als dass das sozusagen die beste Schulbildung ist, die man einfach braucht zur menschlichen Entwicklung und von daher ist man schon ein höherwertiger Mensch wenn man einen Gymnasum besucht.

00:09:31: Aber wenn man hier sozuhört dann kann man einige Muster und gesellschaftliche Mentalitäten rauslesen, die man selber schon oft beobachtet hat.

00:09:42: Dazu habe ich sagen wir ein kleines Anschauensbeispiel mitgebracht.

00:09:47: Und zwar einen Ausschnitt aus einer Diskussionsrunde von dem Nachrichtensender Welt.

00:09:53: Also wenn ich nur an meine eigene Tochter denke und wie unfassbar glücklich die war, dass sie dann auf einem humanistischen Gymnasium waren mit Latein.

00:09:59: Und vernünftigen Leuten, also die nicht ständig einander verhauen wollten und ganz bescheuerte Sachen gut waren.

00:10:04: Ja auch eine richtig schön homogenen Einheitsschule.

00:10:06: Ja!

00:10:07: Und wissen Sie was?

00:10:07: Das ist auch das Recht von Familien, die das Beste für ihre Kinder wollen.

00:10:11: Ich glaube, sind das nicht jede Familie?

00:10:12: Nein, das glaube ich nicht.

00:10:13: Ich glaub ehrlich gesagt manche Familien verstehen überhaupt nicht, was gut wäre oder was hier gefragt ist.

00:10:18: Und das ist dann in der Tat ein Problem bei dem ich nicht genau weiß, wie man damit umgehen soll.

00:10:22: Wer an der Stelle erst meine Kopf schütten muss, kann ich auf jeden Fall nachvollziehen.

00:10:26: War auch meine erste Reaktion!

00:10:28: Die Diskussion besteht aber oft aus einer Mischung von Vorurteilen und Elterngefühlen die dann recht gefährlich werden können.

00:10:39: Natürlich wollen alle Eltern das Beste für ihre Kinder Doch das Gymnasium und das Abitur ist es vielleicht doch nicht immer.

00:10:48: Was mir tatsächlich manchmal eher Sorge bereitet sind Eltern, die ihren Kindern so ein bisschen in die Schule verwehren.

00:11:00: Also wo man jetzt nicht damit zufrieden ist wie die Schule entscheidet, dass man dann das Kind komplett der Schule entzieht und auch keine anderen Lösungen gefunden werden können.

00:11:14: Und das finde ich eigentlich sehr schade.

00:11:16: oder anders als sagen die Eltern taufen mit diesen Kindern unter weil die Eltern der Meinung sind, hier am Gymnasium unterrichtet werden müssen.

00:11:24: Und bei uns haben sie aber mal was sich das Jahresziel nicht erreicht und müssten halt die Jahrestufe wiederholen, das wollen aber die Eltern nicht.

00:11:34: Dann erfolgen manchmal wirklich sehr traurige Erlebnisse und die Kinder sollten dann eigentlich vielleicht eine Mittelschule besuchen, taufen aber dort auch nicht auf weil die Eltern dann wieder umziehen, sich den Jugendbehörden aufend ziehen Wo ich sage, da sehe ich tatsächlich schon auch.

00:11:55: Es ist auch ein Randphänomen aber das sehe ich schon auch im gesellschaftlichen Auftrag, dass wir halt zum Kindeswohl, wo ich sage wenn es um Gerechtigkeit und Gleichheit geht, dass das wird wirklich möglichst eng marschig die Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen, dass sie ihre Bildungschancen aufwahlen können.

00:12:17: Denn ich bin mir sicher, dass das Werbendeitz in der letzten Zeit hat.

00:12:21: Mir wirklich zwei Fälle und ich bin mehr sicher, daß beides Kinder sind die im Bildungsgang bestehen können auch wenn es jetzt vielleicht geht Adam Gönn Asien erstmal nicht gereicht hat aber wo dann einfach aufgrund verschiedenster Faktoren den Kindern die Schule verwehrt wird.

00:12:41: So was zu hören ist auf jeden Fall krass.

00:12:44: Eigentlich sollte es nur darum gehen dass alle Schüler gut durch die Schule kommen und einen Beruf finden, in dem sie glücklich werden können.

00:12:55: In Bayern aber auch in vielen anderen Bundesländern ist zum Thema Berufsorientierung an den Schulen in den letzten Jahren doch viel passiert.

00:13:04: Zum Einen entstand ja mit Einflung des achtjährigen Gymnasiums irgendwie so vom Außen dieser Druck auch da, dass die Jugendlichen schneller in ein Studium oder in einen Durchriff kommen Und dass man natürlich mit einem Absolventen, der ein Jahr jünger ist ganz anders umgehen muss als das davor der Fall.

00:13:29: Insofern kamen diese insgesamt Studien- und Berufsorientierung in Bayern eigentlich mit diesem Gedeinführung des E-Achze richtig an Gymnasium an was ja in anderen Schularten davor schon immer verankert war.

00:13:45: Zuständig am St.-Steffan-Gymnasium für Berufs Orientierung ist der Wirtschaftslehrer Gabriel Merz.

00:13:56: Die Schülerzeit ist ein bisschen mühe geworden und die Wirtschaft etwas eklatzt hat, dass hier was fehlt.

00:14:14: Also mal der Gedanke wählt, lass uns da auch mal die Schülerinnen und Schüler in Kontakt kommen mit der klassischen Berufsorientierung im Sinne von Ausbildung.

00:14:26: Die größte Herausforderung für die Berufs- orientierung ist das die Arbeitswelt sich so schnell verändert und man gar nicht absehen kann, was im zehn Jahr für Arbeitskräfte braucht werden.

00:14:38: Ich weiß auch, ob die aktuell noch stimmt aber damals war das so dass ein Drittel der Leute den Klassenzimmer sitzen in Berufenarbeit, die es jetzt noch gar nicht gibt.

00:14:47: Deswegen jetzt eine Entscheidung zu fällen, was sie später machen möchte ist ja auch immer.

00:14:51: deswegen nur so einen Zeitgrundbezug.

00:14:53: Berufsorientierung im Unterricht ist für unterschiedliche Klassensstufen angesetzt.

00:14:59: Wir starten da in der neunten Klasse hier im Haus.

00:15:04: Deswegen da dann, weil wir es auch machen dürfen – also ist das von Freistaat vorgegeben und dass man spätestens in der neuen Klasse die Kinder auch nicht drüber informiert, dies denn danach weitergehen kann?

00:15:16: Weil sie neben nach der neunden Klasse auf den Spiff verlassen könnten und unterschiedliche Wege gehen und als eben einer da auch eine Ausbildung zu machen.

00:15:27: So deckt man eigentlich morgen bis zum Abitur immer wieder was in Berufsordinkierung ab.

00:15:32: Wir versuchen hier nicht in der Schule Schülern Fächer oder sowas näher zu bringen, sondern der Gedanke ist dir mal zum Gucken, was sind Stärken und Schwächen?

00:15:44: Was interessiert

00:15:45: dich?".

00:15:45: Und dann darauf aufbauen vielleicht mal, was für Bereiche es denn interessant, also Berufsfelder als solche... weil vorher der Arzt genannt worden ist, da gibt es manchmal dann doch die Eile.

00:15:58: oder den anderen Nährstofffeststellen.

00:15:59: Die Note passt vielleicht nicht, aber das wäre so mein Wunsch, etwas damit zu machen und jetzt über uns die Erangehensweise herüberlegen.

00:16:07: Geht's nun wirklich als Katz zu schneiden Therapie zu machen?

00:16:13: Oder werde ich Medizin technisch was für dich also ein komplett anderes Fell um da noch andere Optionen mitzugeben.

00:16:21: Zwei, die darüber berichten können wie diese Berufsorientierung im Unterricht für sie war sind Judith Becker und Helene Stöch.

00:16:30: Judith Beker hat erst dieses Jahr Abitur gemacht und wusste lange nicht was sie mal später machen würde.

00:16:36: Ich weiß auch da saß man am Nachmittag drüber in der Berufs- orientierung

00:16:39: und

00:16:39: was ist ja gerade so fünfzehn, sechszehn Jahre alt?

00:16:42: Und ich bin echt so viel los hatte ich da manchmal auch nicht drauf.

00:16:45: weil so warum sollt ich wieder jetzt schon Gedanken vormachen was ich wieder einmal machen will.

00:16:49: Ich würde sagen, in Nachhinein hat es mir unterbewusst schon viel gebracht.

00:16:52: Weil ich aufstießen konnte jetzt was ich nicht machen will also welche Richtung ich nicht gehen will.

00:16:58: Sie hat erst verhältnismäßig spät entschieden wohin das gehen soll aber jetzt ist sich sicher und scheint auch zufrieden mit ihrer Entscheidung zu sein.

00:17:07: Und ich habe gerade erst Abitur gemacht und ich würde sagen bei mir ist die Entteilung jetzt erst in der dreizehnten gefallen.

00:17:14: was ich jetzt mache möchte Also ich werde jetzt sehr studieren nach dieses Jahr anfangen.

00:17:20: Und ich glaube, wer da einen großen Einfluss darauf hatte, waren einfach meine Lehrerinnen und Lehrer in der Oberstufe auch.

00:17:27: Gerade was so Richtung angenehm ist, wie ich gehen will oder halt auch etwas zu ermutigen angeht.

00:17:33: Ich glaube das hat mir sehr viel gebracht.

00:17:35: Einfach weil ich finde durchs Genneuen sind wir ja nochmal alle jetzt älter.

00:17:40: Die Anlänger miteinander verbringt und da ist auch mal eine ganz andere Sache, wie man mit den Lehrern irgendwie fragt.

00:17:46: Trifft, finde ich.

00:17:47: Im Unterricht aber jetzt auch bei Kursessen auf.

00:17:52: Und vielleicht wären genau deswegen noch mehr Einzelgespräche mit Lehrern so individuellen Unterstützung bei der Berufsorientierung sinnvoll und genau das schlägt sie

00:18:03: auch vor?

00:18:03: Ich glaube einfach mehr nochmal in so Einzel-Gespräche zu gehen.

00:18:07: Das habe ich gemerkt, dass mir das sehr geholfen hat.

00:18:09: Man hatte da zwar einzelne Schuhe immer ab der neunten Klasse, aber ich kann mir sowas vorstellen, dass sowas in den dreizehnten auch mal Helfen könnt ihr einfach, weil man gerade selbstverständlich auch von sich aus auf andere Freunde könnte man nochmal mehr zugeben.

00:18:23: Weil die ein Jahr wirklich um Kennen ist oder kennengelernt haben über die oberste Zeit und ich finde es bringt... also bei mir hat's am meisten was gebracht wenn nicht mit anderen drüber geredet hab.

00:18:33: So was ich vorhabe, was sich aber auch diese Leute bei mir vorstellen können, was ich machen.

00:18:37: Natürlich ist die Entscheidung immer bei mir, das haben sie ja vorher auch gesagt.

00:18:41: Das stimmt, aber es hilft natürlich immer, wenn man auf Eindrücke von anderen war innerhalb von Wehrkräften in einem Unterricht.

00:18:48: Wir kriegen von Freunden, DNA auch mal außerhalb der Schule mitbekommen einfach.

00:18:53: Bei Helene Stöch dagegen war schon früher klar, in welche Richtung es gehen würde?

00:18:59: Das klingt aber so tief in mir, tief in meinen Herzen habe ich ja immer gewusst, dass ich irgendwie irgendwas verdientes oder wasamtwerklich das eigentlich mache und also dass es mich da schon mehr dahin gezogen hat.

00:19:08: Also ich bin jetzt am Ende vom ersten Lehrjahr meiner Ausbildung.

00:19:13: Schleer-Marscheilerinnen in Fachricht und Damen, im Staatszerrter Augsburg.

00:19:20: Genau!

00:19:20: Und ich habe vor zwei Jahren am Jahrzehntausend zwanzig mein Abitur gebracht und so meine Wegfindung war auch keine gerade Linie, sag' ich lang ständig.

00:19:31: Ein Problem war bei ihr dass die wenigen Praktika den in der Schule stattfinden nicht oder nicht in der Form stattfinden konnten wie sie es sich vorgestellt

00:19:41: hatte.

00:19:41: Ich habe auch in der Neutenschast zum Beispiel keinen Praktikum machen können, weil da gerade Corona-Höhepunkt war.

00:19:48: Was jetzt auf mich unbedingt so optimal war.

00:19:50: und dann in den Elften... also ich war geacht, der letzte Jahr dankend und hatte nur bis zur Zwölften.

00:19:57: Und dann in der Elften hab' ich auch vom Pesie in die Narrenpraktikung gemacht.

00:20:01: Da wollte ich eben auch dadurch meine Ausbildung machen, ein Praktiko machen und es hat aber nicht funktioniert, weil wir müssen uns in den Schulferien machen, das Praktikkum Und das ging von denen aus dann irgendwie nicht.

00:20:13: Dann habe ich es in den Kindergarten gemacht und dann wusste ich zum Beispiel, ja okay!

00:20:16: In den Kindergartens will ich keine Ausbildung machen.

00:20:18: Das hat sich mit nichts für mich.

00:20:20: Also ich mag Kinder schon sehr gerne und ich mache auch feinwillige Arbeit mit Kindern.

00:20:24: aber jetzt die Stunde eine Woche mit Kindern ist schon hart.

00:20:30: Sie hat aber auch mit dem gesellschaftlichen Druck gehardert dass sie doch studieren gehen muss weil sie jetzt dieses Abitur hinter sich hat Und auch in ihrem Umfeld ist das Thema geworden.

00:20:41: Klar, wenn wir darauf halt dann auch getrimmt diesen akademischen Weg einzugehen aber ich denke dass es halt auf jede dieses war.

00:20:50: ja wenn man aufs Gemüde geht dann müssen studieren weil es halt einfach von der Gesellschaft so angesehen ist.

00:20:56: und also... Ich hab da mit meiner Mutverletzungsdauer geredet und sie hat so gesagt, ich krieg schon manchmal hästige Reaktionen.

00:21:04: Wenn sie so erzählt ja meine Tochter macht eine Ausbildung obwohl sie Abitur gemacht hat und das Leute sich wirklich dann auch beschuldigen von mir, warum hast du deine Tochter durchs Andelthur gequält?

00:21:17: Nur damit es jetzt überhaupt nicht braucht, weil sie eine Ausbildung macht.

00:21:20: Und was bist du für ein schlechter Mutter und solche Sachen?

00:21:24: Und dass das ja total unnötig ist, dass ich jetzt mein Abitur gemacht habe... ...und das ist dann voll für Arsch gewesen!

00:21:30: Und da bleib' ich mir halt.

00:21:33: ja nö!

00:21:35: Das Abiturschul war schon sinnvoll, dass sich das gemacht hat.. ..und ich beräusle, dass er's nicht gemacht hab'.

00:21:43: Also ich zum Beispiel krieg ganz andere Reaktionen Wenn ich Leuten sage, was ich mache, dann seht ihr eher immer so das Erfolgkommul.

00:21:50: Wie toll!

00:21:52: Genau aber... Ich denke es hat mich schon zu dem Menschen gemacht.

00:21:58: Das war nicht immer leicht.

00:22:00: Aber ich bin froh dass ich's gemacht habe Und eigentlich

00:22:02: ist ja genau das das Wichtigste.

00:22:05: Sie isst jetzt da wo sie sein will Persönlich als Mensch und auch beruflich und damit kann man sagen ihre Schule ist ihrem Anspruch um ihren Zielen auf jeden Fall gerecht geworden.

00:22:22: So,

00:22:22: so kommen

00:22:22: wir auch zum Ende dieser Folge.

00:22:25: und auch in Augsburg habe ich am Ende des Gesprächs die gleiche Frage gestellt, die ich eingestellt habe während meiner Recherche.

00:22:40: Es

00:22:49: gibt keine richtigen oder falschen Entscheidungen.

00:22:52: Es gibt nur gute und weniger gute.

00:22:55: Und dann schaut man einfach, wie es weitergeht.

00:22:59: Das

00:22:59: wird jetzt echt kitschiger, aber ich denke das sieht nicht aus in den Kopf raus.

00:23:03: Es ist halt ein Weg, den man geht.

00:23:05: Ich muss eine Entscheidung treffen!

00:23:08: Da kommen wir zu denen, die sollte vielleicht ein bisschen auf den Formationen ruhen sein.

00:23:14: Dann gehe ich halt links und dann kommt noch meine Vigabelung und ich betne es geht nach weiter.

00:23:20: Und da geht's mal wieder rechts und so und dann gehts wieder links.

00:23:23: Ich glaube solange man sich immer bewusst entscheidet weil man sich dafür entschlossen hat in der Lebensphase, ich glaube das kann mein Beispiel vorhin auch schon einmal auf Dann gehe ich den Weg, weil das ist jetzt mein Stand und da kann ich den selbstbewusst gehen.

00:23:39: Und ich glaube man macht nie Sachen umsonst.

00:23:42: Ich lerne ja immer was.

00:23:43: Das ist eine Lebensphase, ein Abschnitt den ich damit verbracht habe und dann nehme ich Infos mit.

00:23:50: die brauche ich vielleicht später, vielleicht nicht in dem nächsten Schritt, vielleicht im Überlegsten, den ich aber an dem Moment ja noch gar nicht kenne.

00:23:57: Und somit ist es dann

00:24:18: Und so passt es jetzt auch mit dieser Folge.

00:24:20: Wir hören uns nächste Woche wieder!

00:24:22: Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

00:24:24: Vielen Dank an die RIF Gemeinnütze GmbH für die Rechercheförderung.

00:24:33: Und Spoiler, in der nächsten Folge geht es um Unternehmen!

00:24:37: Wo hakt es?

00:24:38: Warum haben sie keine Azubis?

00:24:39: Was können Sie machen und wo sind die politischen Stellschrauben?

00:24:43: Bis dann!

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